KI-Trächtigkeitserkennung direkt aus den LKV-Milchdaten. Kein Anfassen, kein Termin, kein Stress. Score ab 0,85, Trefferquote rund 96 Prozent. Weltweit einzigartig.
Eine tierärztliche Trächtigkeitsuntersuchung kostet Geld, braucht einen Termin und bedeutet Stress für das Tier. Die Daten, die zeigen könnten, ob eine Kuh trächtig ist, liegen eigentlich schon vor. Jeden Monat, in der ganz normalen LKV-Milchleistungsprüfung. Nur hat sie bisher niemand dafür genutzt.
DISAN hat ein ML-Modell entwickelt, das Trächtigkeiten aus den monatlichen LKV-Milchdaten erkennt, ohne dass das Tier dafür angefasst werden muss. ADIS-Datei vom LKV einmal im Monat hochladen. Auf Roboterbetrieben: tägliche Milchdaten, täglicher Score.
Das ML-Modell wertet Schlüsselparameter aus der Milchleistungsprüfung aus:
Daraus entsteht ein Trächtigkeits-Score von 0,0 bis 1,0 pro Tier.
Die KI liefert ab etwa Tag 30 nach Besamung einen zuverlässigen Score. Der Tierarzt kann frühestens ab Tag 28 per TU prüfen, braucht aber Termin, Anfahrt und Fixierung.
Roboterbetriebe, besonders attraktiv: Der Melkroboter liefert täglich Milchdaten. Damit aktualisiert der Score täglich, annähernd in Echtzeit.
Ziel: 20% weniger TUs. Die Tiere mit hohem Score können direkt auf die Kalberliste gesetzt werden. TU optional. Das spart Kosten, Zeit und Stress.
Nächstes Forschungsziel
Erkennung von Trächtigkeitsabbrüchen und Aborten aus dem Score-Verlauf. Ein plötzlicher Einbruch als automatisches Alarmsignal. Weltweit einzigartig.
Score ab 0,85, TU optional. Weltweit einzigartige KI-Trächtigkeitserkennung aus LKV-Milchdaten.